Nagelpilz (Onychomykose)

Nagelpilz (Onychomykose) ist vor allem lästig – denn es dauert meist lange, ihn wieder loszuwerden. Dicke, verfärbte und unschön aussehende Finger- oder Zehennägel können Zeichen für einen Nagelpilz sein. Grundsätzlich kann jeder einen Nagelpilz bekommen – wer aber zu enge Schuhe trägt, an Durchblutungsstörungen oder Diabetes mellitus leidet oder gerne barfuß im Schwimmbad unterwegs ist, gilt als besonders gefährdet. Oft entwickelt sich eine Onychomykose aus einem unbehandelten Fußpilz.

Ob im Schwimmbad oder in der Sauna: In einem feucht-warmen Milieu fühlen sich Hautpilze so richtig wohl. Leicht kann man sich dort anstecken. Kein Wunder, dass Nagelpilz die häufigste Erkrankung der Nägel ist.

In den meisten Fällen sind bestimmte Fadenpilze für den Nagelpilz verantwortlich: die sogenannten Dermatophyten, welche auch zuFußpilz führen können. Seltener entsteht eine Onychomykose durch Hefepilze, Schimmelpilze oder auch durch eine Kombination mehrerer Pilzformen.

Die Nagelpilz-Behandlung ist oft langwierig und erstreckt sich über mehrere Monate. Wie die Therapie aussieht, hängt davon ab, um welchen Pilz es sich handelt und wie stark und wo sich dieser bereits ausgebreitet hat.

In leichten Fällen reicht es aus, die betroffenen Nägel mithilfe von speziellen pilzabtötenden Nagellacken und Cremes zu behandeln und besonders auf eine gründliche Hygiene zu achten. Ist bereits die Nagelwurzel angegriffen oder sind viele Nägel infiziert, müssen Antipilzmittel (sog. Antimykotika) eingenommen werden, zum Beispiel in Tablettenform.

Nagelpilz können Sie vorbeugen, indem Sie beispielsweise im Schwimmbad Badeschuhe tragen und auf bequemes, atmungsaktives Schuhwerk achten. Füße und Hände sollte man immer gründlich abtrocknen – vor allem in den Zwischenräumen der Zehen. Da kleine Verletzungen das Risiko für eine Onychomykose erhöhen, sollten Sie bei der Maniküre oder Pediküre besonders sorgfältig sein.

EVLT Laser-Stripping

EVLT Laser-Stripping

Dieses neue Laserstripping dauert weniger als eine Stunde. Es hinterlässt keine Narben und hat eine kurze postoperative Erholungsphase. Bei der EVLT Behandlung wird ein Laserkatheter ultraschallkontrolliert direkt in die defekte Vene eingebracht. Die Laserenergie wird nun über den Lichtleiter in kurzen Pulsen an das Venengewebe abgegeben und die erweiterte Vene damit geschrumpft. Danach wird der Laser-Lichtleiter herausgezogen und ein Verbandstrumpf, der mehrere Tage getragen werden muss, angebracht. Minimalste Beschwerden, wie kleine Blutergüsse können innerhalb von 14 Tagen nach der Behandlung auftreten.
Dieses Verfahren kann bestens mit Ministripping und Schaumverödung kombiniert werden.

Ministripping

Das sogenannte Ministripping ist eine in den letzten Jahren sehr beliebt gewordene minimal invasive Methode zur Entfernung störender Krampfadern. Mit feinen Häkchen wird die Vene aufgesucht und entfernt. Der Vorteil hierbei ist die minimale Schädigung der Haut mit einem anschließend exzellenten kosmetischen Ergebnis.

Schaumverödung – die Alternative

Die Schaumverödung hat eine deutlich besser Erfolgsrate als  flüssiges Verödungsmittel, da es das Blut besser und länger von der Venenwand verdrängen kann.

Durch das Spritzen von wenigen Mililitern des Schaums werden auch dicke und schmerzhafte Krampfadern effektiv behandelt. Wenn keine Operation gewünscht wird oder durchgeführt werden kann (z.B. unter Marcoumar oder Sintrom / Warfarin, Narkoserisiko etc.), ist die Schaumverödung eine echte Alternative.

Das Verödungsmittel wird mit Luft oder Gas geschäumt und dann unter Ultraschallkontrolle in die Vene eingespritzt. Der Schaum schädigt die Venenwand und das behandelte Gefäß wird dadurch ausgeschaltet. Die Venen verhärten sich für eine gewisse Zeit. Sehr gute Wirkung, bei wenig Nebenwirkungen. Ambulant und ohne Anästhesie durchführbar.

Pocken

Die Pocken, auch Blattern genannt, sind eine hochgradig ansteckende, schwere Infektionskrankheit, die durch Viren entsteht. Seit einiger Zeit gelten sie als ausgerottet.

Da die Pocken hochansteckend sind, konnten sie sich früher aufgrund des fehlenden Impfschutzes sehr rasch ausbreiten und traten demnach räumlich und zeitlich gehäuft auf: Es entstanden sogenannte Pockenepidemien. Nach der weltweiten Einführung der Pockenschutzimpfung im Jahr 1967 sank die Häufigkeit der Pockenfälle drastisch – schließlich gelang es, die Pocken auszurotten: Seit 1980 gilt die Welt offiziell als pockenfrei.

Die Pocken zeigen einen typischen Krankheitsverlauf: Anfangs lösen sie allgemeine Beschwerden mit Fieber und eine Atemwegsentzündung aus. Es entsteht ein vorübergehender Hautausschlag; die Krankheit ist zu diesem Zeitpunkt sehr ansteckend. Nach kurzfristigem Fieberabfall treten die für Pocken typischen Papeln auf der Haut auf, die sich mit virushaltiger Flüssigkeit füllen: Sie zeigen sich zunächst im Gesicht und breiten sich dann über den ganzen Körper aus, wobei vor allem die Extremitäten betroffen sind. Die Betroffenen haben hohes Fieber mit Verwirrtheit (Delirium), sind desorientiert und entwickeln Wahnvorstellungen. Die Papeln verändern sich zu Pusteln, die bald verkrusten beziehungsweise verschorfen. Nach einiger Zeit fallen die Krusten ab, was mit starkem Juckreiz verbunden ist. Besonders im Gesicht bleiben häufig Narben zurück (sog. Pockennarben).

Bei der als schwarze Blattern bezeichneten besonders schweren Form der Pocken ist die Zeit zwischen Ansteckung und Auftreten der ersten Symptome verkürzt; innerhalb weniger Tage kommt es zu ausgedehnten, schweren Blutungen in die Haut, zu Blutungen der Schleimhäute sowie der inneren Organe. Sogenannte weiße Pocken hingegen sind eine zweite, harmlosere Form, die von den echten Pocken mit schwerem Verlauf zu unterscheiden ist.

Eine Therapie gegen Pocken gibt es nicht; es sind nur die Symptome behandelbar. Durch die Schutzimpfung ist die Erkrankung jedoch vermeidbar.