Moderne Lasertechnik

Kohlendioxidlaser

Ein Kohlendioxidlaser (oder CO2-Laser) eignet sich sehr gut, um gutartige, aber dennoch störende Hautveränderungen – zum Beispiel Warzen, Aknenarben – zu behandeln. Er wird häufig bei tieferen Narben bzw. Hautveränderungen eingesetzt. Auch ein Laser-Skin-Resurfacing zur Abtragung von feinen Falten ist damit möglich.

Fraxel Re:pair®.

Dies ist ein spezieller CO2-Laser, der eine Alternative zum herkömmlichen Kohlendioxidlaser sein kann.

Langgepulster Farbstofflaser

Mit Farbstofflasern können unterschiedlich dicke Blutgefäße behandelt werden, weshalb sie insbesondere bei der Behandlung von erweiterten Blutgefäßen im Gesicht und Hals (die sich unter anderem in Hämangiomen, Couperose, Feuermalen äußern können) eingesetzt werden. » Mehr über die Behandlung von Blutschwämme, Angiome und  Feuermale und zusätzlich.

Langgepulster Alexandritlaser

Der langgepulste Alexandritlaser wird genutzt, um störende Haare dauerhaft zu entfernen.

Non-ablative und ablative fraktionierte Photothermolyse

Zur Behandlung von Narben, Falten, Pigmentstörungen oder großen Hautporen kann die fraktionelle Photothermolyse eine gute Wahl sein. Der Laserstrahl wird zwar gebündelt auf die Haut gerichtet, jedoch ist er aufgeteilt („fraktioniert“), sodass die Hautpartie nicht komplett, sondern nur in einem Muster aus feinen Punkten behandelt wird. » Mehr zur  CO2 Laser und Erbium Yag und zusätzlich.

  • Non-ablative (nicht-abtragende) Methode. Hierbei wird das Gewebe erhitzt, was die Neubildung von gesundem Hautgewebe anregt.
  • Ablative (abtragende) Methode. Bei der ablativen Methode wird das Gewebe durch Verdampfung entfernt. In der Folgezeit bildet sich Hautgewebe neu.

Langgepulster Nd:YAG-Laser

Hautunebenheiten wie oberflächliche Narben, Muttermale oder kleine Falten lassen sich mit einem langgepulsten Nd:YAG-Laser sehr gut behandeln. Auch können im Verlauf weiterer Behandlungstermine mögliche Gewebeunterschiede angeglichen werden.

Q-switched Nd:YAG-Laser

Mit dem q-switched-Laser können dunkle Hautveränderungen wie Pigmentstörungen, Altersflecken, Narben, aber auch Tätowierungen aufgehellt und entfernt werden. Der Laserstrahl trifft gezielt nur auf die veränderte Hautstelle, so dass sie sich in feine Teilchen auflöst. Der Organismus kann diese Teilchen eigenständig abtransportieren.» Mehr zur Nd:YAG-Laser und zusätzlich.

Smartlipo MPX™

Dieses Lasersystem wurde speziell für die Laserlipolyse entwickelt, bei der Fettgewebe durch Erwärmung aufgelöst wird. Ein integrierter Temperatursensor ermittelt während der Behandlung kontinuierlich die erreichte Wärme, weshalb mit dem Laser noch präziser gearbeitet werden kann.

Endoluminale Lasertherapie

Dies ist eine Möglichkeit, um Krampfadern zu behandeln. In die Vene wird eine Spezialfaser geführt, die mit Laserlicht erhitzt wird. Die Wärme verschweißt die Venen, sodass kein Blut mehr hindurchfließen kann. Im Verlauf der nächsten Monate werden diese Venen vom Organismus abgebaut. » Als Alternative dazu kann die Radiowellentherapie mit dem VNUS Closure infrage kommen.

Nagelpilz (Onychomykose)

Nagelpilz (Onychomykose) ist vor allem lästig – denn es dauert meist lange, ihn wieder loszuwerden. Dicke, verfärbte und unschön aussehende Finger- oder Zehennägel können Zeichen für einen Nagelpilz sein. Grundsätzlich kann jeder einen Nagelpilz bekommen – wer aber zu enge Schuhe trägt, an Durchblutungsstörungen oder Diabetes mellitus leidet oder gerne barfuß im Schwimmbad unterwegs ist, gilt als besonders gefährdet. Oft entwickelt sich eine Onychomykose aus einem unbehandelten Fußpilz.

Ob im Schwimmbad oder in der Sauna: In einem feucht-warmen Milieu fühlen sich Hautpilze so richtig wohl. Leicht kann man sich dort anstecken. Kein Wunder, dass Nagelpilz die häufigste Erkrankung der Nägel ist.

In den meisten Fällen sind bestimmte Fadenpilze für den Nagelpilz verantwortlich: die sogenannten Dermatophyten, welche auch zuFußpilz führen können. Seltener entsteht eine Onychomykose durch Hefepilze, Schimmelpilze oder auch durch eine Kombination mehrerer Pilzformen.

Die Nagelpilz-Behandlung ist oft langwierig und erstreckt sich über mehrere Monate. Wie die Therapie aussieht, hängt davon ab, um welchen Pilz es sich handelt und wie stark und wo sich dieser bereits ausgebreitet hat.

In leichten Fällen reicht es aus, die betroffenen Nägel mithilfe von speziellen pilzabtötenden Nagellacken und Cremes zu behandeln und besonders auf eine gründliche Hygiene zu achten. Ist bereits die Nagelwurzel angegriffen oder sind viele Nägel infiziert, müssen Antipilzmittel (sog. Antimykotika) eingenommen werden, zum Beispiel in Tablettenform.

Nagelpilz können Sie vorbeugen, indem Sie beispielsweise im Schwimmbad Badeschuhe tragen und auf bequemes, atmungsaktives Schuhwerk achten. Füße und Hände sollte man immer gründlich abtrocknen – vor allem in den Zwischenräumen der Zehen. Da kleine Verletzungen das Risiko für eine Onychomykose erhöhen, sollten Sie bei der Maniküre oder Pediküre besonders sorgfältig sein.

EVLT Laser-Stripping

EVLT Laser-Stripping

Dieses neue Laserstripping dauert weniger als eine Stunde. Es hinterlässt keine Narben und hat eine kurze postoperative Erholungsphase. Bei der EVLT Behandlung wird ein Laserkatheter ultraschallkontrolliert direkt in die defekte Vene eingebracht. Die Laserenergie wird nun über den Lichtleiter in kurzen Pulsen an das Venengewebe abgegeben und die erweiterte Vene damit geschrumpft. Danach wird der Laser-Lichtleiter herausgezogen und ein Verbandstrumpf, der mehrere Tage getragen werden muss, angebracht. Minimalste Beschwerden, wie kleine Blutergüsse können innerhalb von 14 Tagen nach der Behandlung auftreten.
Dieses Verfahren kann bestens mit Ministripping und Schaumverödung kombiniert werden.

Ministripping

Das sogenannte Ministripping ist eine in den letzten Jahren sehr beliebt gewordene minimal invasive Methode zur Entfernung störender Krampfadern. Mit feinen Häkchen wird die Vene aufgesucht und entfernt. Der Vorteil hierbei ist die minimale Schädigung der Haut mit einem anschließend exzellenten kosmetischen Ergebnis.

Schaumverödung – die Alternative

Die Schaumverödung hat eine deutlich besser Erfolgsrate als  flüssiges Verödungsmittel, da es das Blut besser und länger von der Venenwand verdrängen kann.

Durch das Spritzen von wenigen Mililitern des Schaums werden auch dicke und schmerzhafte Krampfadern effektiv behandelt. Wenn keine Operation gewünscht wird oder durchgeführt werden kann (z.B. unter Marcoumar oder Sintrom / Warfarin, Narkoserisiko etc.), ist die Schaumverödung eine echte Alternative.

Das Verödungsmittel wird mit Luft oder Gas geschäumt und dann unter Ultraschallkontrolle in die Vene eingespritzt. Der Schaum schädigt die Venenwand und das behandelte Gefäß wird dadurch ausgeschaltet. Die Venen verhärten sich für eine gewisse Zeit. Sehr gute Wirkung, bei wenig Nebenwirkungen. Ambulant und ohne Anästhesie durchführbar.

Seborrhoisches Ekzem (Seborrhoische Dermatitis)

Seborrhoisches Ekzem (Seborrhoische Dermatitis)

Der Begriff seborrhoisches Ekzem oder seborrhoische Dermatitis bezeichnet eine fettig-schuppige Hautentzündung, die vor allem am behaarten Kopf, im Gesicht sowie am Rumpf auftritt. Die betroffenen Hautstellen sind gerötet und mit gelblichen, fettigen Schuppen belegt. Juckreiz besteht nur in seltenen Fällen.

Die seborrhoische Dermatitis befällt häufig Säuglinge in den ersten Lebensmonaten sowie junge Männer. Ein seborrhoisches Ekzem entsteht vermutlich durch verschiedene Ursachen. Möglicherweise spielen folgende Faktoren eine Rolle: Geschwächtes Abwehrsystem, klimatische Bedingungen, Hormonschwankungen und eine genetische Veranlagung. Daneben vermuten Experten, dass eine Pilzinfektion zu den auslösenden Ursachen zählt. Daher wird das seborrhoische Ekzem mit Antipilzmitteln (Antimykotika) in Shampoo- oder Cremeform behandelt. Bei schweren Verläufen kann ein vorübergehender Einsatz von kortisonähnlichen Präparaten sinnvoll sein.

Während die Erkrankung beim Säugling in der Regel nach ein paar Wochen spontan abheilt, zeigt das seborrhoische Ekzem beim Erwachsenen eine ausgeprägte Rückfallneigung.

Pigmentstörung

Bei einer Pigmentstörung ist die Bildung von Farbpigmenten gestört, sodass die Haut stärker (Hyperpigmentierung) oder schwächer (Hypopigmentierung, Depigmentierung) gefärbt ist als normal.

Die Ursachen für die Abweichungen der Hautfarbe sind je nach Form der Pigmentstörung unterschiedlich. Dabei können sowohl erblich bedingte Faktoren als auch äußere Einflüsse auf die Haut wie Kälte, Wärme, Druck, Reibung, Kosmetika oder bestimmte Medikamente eine Rolle spielen. Für eine Pigmentstörung können zudem hormonelle Veränderungen verantwortlich sein.

Die bei einer Pigmentstörung auftretenden Symptome sind sehr unterschiedlich: Die typischen Farbveränderungen können sich in ihrer Größe, Symmetrie, Ausprägung und Farbe stark unterscheiden. Bei manchen Pigmentstörungen bleiben sie auf bestimmte Körperstellen begrenzt; manchmal kann auch die gesamte Haut von der Pigmentstörung betroffen sein.

Bei einer Pigmentstörung ist die natürliche Färbung der Haut infolge einer gestörten Bildung von Farbpigmenten verändert.

Für die Pigmentierung der Haut sind bestimmte Zellen in der Oberhaut (Epidermis), die Melanozyten, zuständig: Diese Zellen geben der Haut ihre individuelle Farbe. Sie bilden – angeregt durch die Sonneneinstrahlung – das bräunliche Pigment Melanin und sorgen somit für eine natürliche Färbung der Haut. Das Melanin verhindert, dass schädliches UV-Licht in tiefere Hautschichten eindringt. Liegt eine Pigmentstörung vor, ist die Bildung der Farbpigmente örtlich oder auch flächendeckend gestört, sodass es an den jeweiligen Stellen zu einer Farbveränderung der Haut kommt. Pigmentstörungen können in folgenden Formen auftreten:
•    Melaninüberschuss (Hypermelanose)
Die Haut ist stärker gefärbt als normal: Die Pigmentstörung hat die Form einer sogenannten Hyperpigmentierung.
•    Melaninmangel (Hypomelanose)

Die Haut ist schwächer gefärbt als normal: Bei der durch Hypopigmentierung gekennzeichneten Pigmentstörung ist der Melaningehalt in der Haut vermindert, bei der Depigmentierung fehlt das Melanin völlig.

Mycosis fungoides

Hartnäckige Hautveränderungen, die einer Schuppenflechte oder einem Ekzem ähneln und vielleicht auch Juckreiz auslösen, können erste Anzeichen für eine Mycosis fungoides sein: Dies ist eine seltene Krebserkrankung, die typischerweise sehr langsam verläuft. Früh behandelt ist die Mycosis fungoides meist heilbar.

Die Mycosis fungoides zählt zur Gruppe der weniger bösartigen sogenannten Non-Hodgkin-Lymphome. Sie entsteht dadurch, dass bestimmte weiße Blutkörperchen – die T-Lymphozyten – entarten (d.h. bösartig sind) und die Haut befallen. Entsprechend bezeichnet man die Mycosis fungoides auch als kutanes T-Zell-Lymphom (lat. Cutis = Haut). Normalerweise bekämpfen die T-Lymphozyten als Teil des Immunsystems Krankheitserreger. Die Ursachen für ihre Entartung und somit für die Entstehung der Mycosis fungoides sind unbekannt.

Die bei der Mycosis fungoides auftretenden Hautsymptome sind wenig kennzeichnend und verändern sich typischerweise längere Zeit kaum: Nach dem Auftreten der ersten ekzemähnlichen Hautveränderungen können Jahre vergehen, bis die Mycosis fungoides tiefere Hautschichten befällt und als weitere Symptome flach erhabene Herde (Plaques) und kleine Knötchen entstehen. Nachfolgend (wenn sich diese Symptome auf die gesamte Haut ausgebreitet haben), entwickeln sich größere pilzförmige Knoten, die zur Geschwürbildung neigen. Nach langjährigem Verlauf befällt die Mycosis fungoides auch die Lymphknoten und kann sich dann rasch über den Blutweg auf andere Organe (z.B. Leber o. Lunge) ausbreiten.

Worin die gegen eine Mycosis fungoides eingesetzte Therapie besteht, hängt vom Stadium der Erkrankung ab: Zu Beginn ist die Photochemotherapie sehr wirksam, später kommen Immuntherapie, Strahlentherapie und Chemotherapie zum Einsatz. Frühzeitig behandelt hat die Mycosis fungoides eine gute Prognose. Und auch in späten Stadien der Mycosis fungoides kann eine Therapie noch lang andauernde Krankheitsrückgange (Remissionen) erzielen. Wichtig ist, dass die gewählten Behandlungsmaßnahmen nicht mehr Beschwerden verursachen als der Krebs selbst, denn: Eine zu aggressive Behandlung der Mycosis fungoides verlängert nicht die Lebenserwartung.

Leberfleck, Muttermal

Muttermal (Nävus) und Leberfleck sind die wohl am häufigsten vorkommenden Geschwülste der Haut. Es handelt sich um gutartige Wucherungen von sogenannten Nävuszellen. Nävuszellen ähneln den pigmentbildenden Zellen (Melanozyten), die für die regelmäßige Bräune der Haut verantwortlich sind. Auch Nävuszellen können den Hautfarbstoff bilden; daher erscheint ein Leberfleck oder Muttermal braun, dunkelbraun oder schwarz.

Fast jeder Mensch weist einen oder mehrere Leberflecken und Muttermale auf. Einige sind angeboren oder schon bei kleinen Kindern vorhanden; mit steigendem Lebensalter nimmt ihre Anzahl zu. Man unterscheidet deshalb angeborene (Muttermal) von erworbenen Leberflecken. Häufig werden aber beide Begriffe synonym benutzt. Leberflecke und Muttermale variieren allgemein sehr stark in Form, Farbe und Größe, können beispielsweise im Hautniveau liegen aber auch erhaben oder gestielt sein. Die Farbgebung der Leberflecken variiert von hautfarben über rötlich bis dunkelbraun. Manchmal ist ein Leberfleck behaart.

Normalerweise ist es nicht nötig, einen Leberfleck oder ein Muttermal chirurgisch zu entfernen, doch spielen häufig kosmetische Gründe eine Rolle. Ist ein Muttermal oder Leberfleck jedoch auffällig verändert, wird der Hautarzt sie vollständig entfernen. So kann sich in seltenen Fällen hinter dem Leberfleck oder Muttermal ein malignes Melanom (schwarzer Hautkrebs) oder eine Vorstufe davon verbergen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein normaler Leberfleck oder Muttermal bösartig entartet und daraus ein solches Melanom entsteht, ist allerdings gering.

Sonnenbrände, besonders im Kindesalter, erhöhen das Risiko einer späteren Krebsentstehung. Vor allem Hellhäutige und Menschen mit vielen Leberflecken sollten deshalb die Sonne meiden beziehungsweise für ausreichenden Sonnenschutz sorgen. Darüber hinaus sollten Pigmentmale regelmäßig beobachtet werden. Auffälligkeiten oder Veränderungen in Farbe, Form und Größe sowie Symptome wie Jucken, Bluten und Nässen sind hochverdächtig und müssen in jedem Fall durch den Hautarzt abgeklärt werden.

Leberfleck und Muttermal (Nävi) kommen bei nahezu jedem Menschen vor und sind damit die wohl am häufigsten vorkommenden Geschwülste der Haut. Sie bestehen aus herdförmigen Ansammlungen von sogenannten Nävuszellen. Nävuszellen ähneln den Pigment bildenden Zellen der Haut (Melanozyten), sorgen jedoch nicht für eine gleichmäßige Bräunung. Nävuszellen liegen gehäuft in Nestern in der Haut, wo sie meist Hautfarbstoff produzieren. Dies ist dann als Leberfleck beziehungsweise Muttermal sichtbar.

Man nimmt heute an, dass Nävuszellen aus genetisch veränderten Vorläufern der Melanozyten entstehen. Diese wandern entweder beim Fötus oder im Lauf des Lebens in die Haut ein, vermehren sich und bilden Hautherde. Ihre Farbe erhalten sie durch den Hautfarbstoff Melanin. Die meisten Leberflecke sind im Laufe des Lebens erworben (95 Prozent), erfahren charakteristische Umwandlungen und bilden sich im hohen Alter wieder zurück. Sie können aber als sogenanntes Muttermal auch schon bei der Geburt vorhanden sein. Meist benutzt man die Begriffe „Leberfleck“ und „Muttermal“ synonym – der Arzt spricht bei Pigmentflecken gewöhnlich von „Nävuszellnävi“ oder „Nävi“. Im Mittelalter wurden Pigmentmale der Haut als Hexenmale gedeutet.

Man unterscheidet zwei Hauptformen der Leberflecken beziehungsweise Muttermale (Nävuszellnävi): die erworbenen und die angeborenen (kongenitalen) Leberflecken.

Moderne Lasertechnik

Moderne Lasertechnik

Kohlendioxidlaser

Ein Kohlendioxidlaser (oder CO2-Laser) eignet sich sehr gut, um gutartige, aber dennoch störende Hautveränderungen – zum Beispiel Warzen, Aknenarben – zu behandeln. Er wird häufig bei tieferen Narben bzw. Hautveränderungen eingesetzt. Auch ein Laser-Skin-Resurfacing zur Abtragung von feinen Falten ist damit möglich.

Fraxel Re:pair®.

Dies ist ein spezieller CO2-Laser, der eine Alternative zum herkömmlichen Kohlendioxidlaser sein kann.

Langgepulster Farbstofflaser

Mit Farbstofflasern können unterschiedlich dicke Blutgefäße behandelt werden, weshalb sie insbesondere bei der Behandlung von erweiterten Blutgefäßen im Gesicht und Hals (die sich unter anderem in Hämangiomen, Couperose, Feuermalen äußern können) eingesetzt werden. » Mehr über die Behandlung von Blutschwämme, Angiome und  Feuermale und zusätzlich.

Langgepulster Alexandritlaser

Der langgepulste Alexandritlaser wird genutzt, um störende Haare dauerhaft zu entfernen.

Non-ablative und ablative fraktionierte Photothermolyse

Zur Behandlung von Narben, Falten, Pigmentstörungen oder großen Hautporen kann die fraktionelle Photothermolyse eine gute Wahl sein. Der Laserstrahl wird zwar gebündelt auf die Haut gerichtet, jedoch ist er aufgeteilt („fraktioniert“), sodass die Hautpartie nicht komplett, sondern nur in einem Muster aus feinen Punkten behandelt wird. » Mehr zur  CO2 Laser und Erbium Yag und zusätzlich.

  • Non-ablative (nicht-abtragende) Methode. Hierbei wird das Gewebe erhitzt, was die Neubildung von gesundem Hautgewebe anregt.
  • Ablative (abtragende) Methode. Bei der ablativen Methode wird das Gewebe durch Verdampfung entfernt. In der Folgezeit bildet sich Hautgewebe neu.

Langgepulster Nd:YAG-Laser

Hautunebenheiten wie oberflächliche Narben, Muttermale oder kleine Falten lassen sich mit einem langgepulsten Nd:YAG-Laser sehr gut behandeln. Auch können im Verlauf weiterer Behandlungstermine mögliche Gewebeunterschiede angeglichen werden.

Q-switched Nd:YAG-Laser

Mit dem q-switched-Laser können dunkle Hautveränderungen wie Pigmentstörungen, Altersflecken, Narben, aber auch Tätowierungen aufgehellt und entfernt werden. Der Laserstrahl trifft gezielt nur auf die veränderte Hautstelle, so dass sie sich in feine Teilchen auflöst. Der Organismus kann diese Teilchen eigenständig abtransportieren.» Mehr zur Nd:YAG-Laser und zusätzlich.

Smartlipo MPX™

Dieses Lasersystem wurde speziell für die Laserlipolyse entwickelt, bei der Fettgewebe durch Erwärmung aufgelöst wird. Ein integrierter Temperatursensor ermittelt während der Behandlung kontinuierlich die erreichte Wärme, weshalb mit dem Laser noch präziser gearbeitet werden kann.

Endoluminale Lasertherapie

Dies ist eine Möglichkeit, um Krampfadern zu behandeln. In die Vene wird eine Spezialfaser geführt, die mit Laserlicht erhitzt wird. Die Wärme verschweißt die Venen, sodass kein Blut mehr hindurchfließen kann. Im Verlauf der nächsten Monate werden diese Venen vom Organismus abgebaut. » Als Alternative dazu kann die Radiowellentherapie mit dem VNUS Closure infrage kommen.

Hämophilie (Bluterkrankheit)

Hämophilie (Bluterkrankheit)

Bei der Bluterkrankheit (Hämophilie) ist die Blutgerinnung gestört. Sie ist eine der häufigsten Erbkrankheiten.

Die Erkrankung wird über die Geschlechtschromosomen vererbt. Frauen besitzen in ihrem Erbgut zwei X-Chromosomen, Männer ein X- und ein Y-Chromosom. Bei der Hämophilie handelt es sich um eine an das X-Chromosom gebundene Erbkrankheit, an der in erster Linie Männer erkranken. Frauen sind seltener betroffen, da ihr zweites X-Chromosom in der Regel unverändert ist. Sie geben das kranke Gen jedoch weiter – das heißt sie sind Genträgerinnen (Konduktorinnen). In Deutschland ist einer von 10.000 Menschen von der Bluterkrankheit betroffen. Man unterscheidet die Hämophilie A und die seltenere Hämophilie B.

Die Beschwerden sind bei beiden Arten der Bluterkrankheit gleich. Die Hämophilie A und B unterscheiden sich nur darin, welcher Gerinnungsfaktor betroffen ist. Je gravierender der Mangel des Gerinnungsfaktors ist, desto schlechter gerinnt das Blut. Bei leichten Formen treten im normalen Alltag keine Beschwerden auf. Bei chirurgischen Eingriffen bluten die Betroffenen jedoch meist stärker als Gesunde. Schwere Formen der Hämophilie führen schon nach kleinen Verletzungen zu starken Blutungen nach außen, ins Gewebe, in Muskeln oder in Gelenke.

Um die Blutgerinnung zu normalisieren, kann der fehlende Gerinnungsfaktor ersetzt werden. Er wird entweder aus Spenderblut gewonnen oder gentechnisch (rekombinant) hergestellt. Aus Spenderblut gewonnene Gerinnungsfaktoren sind heutzutage mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit virusfrei, da sie vor der Gefriertrocknung sterilisiert werden. Gentechnisch gewonnene Faktoren sind ohnehin virusfrei.

Hämophilie (Bluterkrankheit): Definition

Bei der Bluterkrankheit (Hämophilie) handelt es sich um eine Erbkrankheit, bei der die Blutgerinnung gestört ist. Das heißt, aus Wunden austretendes Blut gerinnt nicht oder nur sehr langsam. Man unterscheidet die Hämophilie A, die etwa 85 Prozent der Fälle ausmacht und den Gerinnungsfaktor VIII betrifft, und die seltenere Hämophilie B, die durch Faktor-IX-Mangel entsteht. Sowohl Faktor VIII als auch Faktor IX sind unersetzliche Bestandteile in der Blutgerinnung.

Eine weitere Art der Blutgerinnungsstörung ist das von-Willebrand-Jürgens-Syndrom.

Gürtelrose (Herpes zoster)

Gürtelrose (Herpes zoster)

Keine Gürtelrose (Herpes zoster) ohne Windpocken: Eine Gürtelrose können nur diejenigen entwickeln, die in der Vergangenheit eine – manchmal unbemerkte – Windpocken-Infektion durchlebt haben.

Die Gürtelrose entsteht wie die Windpocken durch ein bestimmtes Virus namens Varicella Zoster. Die Varizella-Zoster-Viren lösen in der Kindheit normalerweise Windpocken aus. Wenn diese sogenannte Kinderkrankheit ausgeheilt ist, bleiben die Viren allerdings im Körper und „schlummern“ in bestimmten Nervenzellen des Rückenmarks weiter. Führen bestimmte Umstände zu ihrer Reaktivierung, lösen sie eine Gürtelrose aus. Dies geschieht in den meisten Fällen jenseits des 40. Lebensjahrs.

Typisch für die Gürtelrose ist ein Hautausschlag. Im Gegensatz zu den Windpocken, die sich über den ganzen Körper ausbreiten, zeigen sich die Symptome der Gürtelrose jedoch in der Regel nur auf einer Seite und nur auf einem begrenzten Gebiet des Körpers – und zwar entlang der Nervenbahnen, in denen sich die Viren bis dahin als „Schläfer“ eingenistet haben. In der Regel sind Brust- und Bauchhaut von einer Gürtelrose betroffen: Meist beginnt der Hautausschlag an der Wirbelsäule und breitet sich dann gürtelförmig um den Körper aus. Die Haut schwillt dabei an, färbt sich rötlich und auf der Oberfläche entstehen kleine Blasen – daher auch die Bezeichnung „Gürtelrose“.

Normalerweise nimmt die Gürtelrose einen leichten Verlauf und heilt spätestens nach vier Wochen wieder aus. Vor allem bei älteren Menschen und bei solchen mit geschwächter Immunabwehr können jedoch Komplikationen auftreten.

Allgemein gilt: Wer mögliche Anzeichen einer Gürtelrose bei sich entdeckt, sollte so schnell wie möglich zum Arzt gehen, denn: Je früher geeignete Medikamente gegen eine Gürtelrose zum Einsatz kommen, umso schneller entwickeln sich die Symptome in der Regel wieder zurück.

Gürtelrose (Herpes zoster): Definition

Die Gürtelrose (auch Herpes zoster oder einfach Zoster genannt) ist eine Hauterkrankung, die als Spätfolge einer Infektion mit dem Erreger der Windpocken auftritt – dem sogenannten Varicella-Zoster-Virus.

Das bedeutet: Eine Gürtelrose kann sich nur entwickeln, wenn in der Vergangenheit – meist in der Kindheit – schon eine Windpocken-Infektion bestand. Der Grund: Das Varicella-Zoster-Virus kann nach einer abgeheilten Windpocken-Infektion in bestimmten Nervenzellen überleben. Wird das Virus durch bestimmte Umstände wieder aktiv, erkranken die Betroffenen nicht erneut an Windpocken, sondern an einer Gürtelrose (sog. Zweitinfektion).

Die Bezeichnung Gürtelrose leitet sich von den typischen Merkmalen der Erkrankung ab: Es bildet sich ein Hautausschlag in Form stecknadelkopfgroßer Bläschen auf rötlich geschwollener Haut. Der Ausschlag breitet sich in der Regel von der Wirbelsäule gürtelförmig entlang der infizierten Nervenbahn um den Körper herum aus.

Die Gürtelrose ist – anders als die Windpocken – wenig ansteckend. Nach der Verkrustung der Bläschen ist keine Ansteckung mehr möglich.

Häufigkeit

Pro Jahr bekommen etwa 400 von 100.000 Menschen eine Gürtelrose (Herpes zoster) – meist nach dem 45. Lebensjahr. Die Häufigkeit der Viruserkrankung ist zwischen dem 60. und 70. Lebensjahr und bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem (z.B. durch chronische Erkrankungen, HIV-Infektion, Krebs) am höchsten. Eine Gürtelrose kann aber auch vereinzelt bei Kindern, Jugendlichen und jüngeren Erwachsenen und trotz funktionsfähiger Immunabwehr auftreten.