EVLT Laser-Stripping

EVLT Laser-Stripping

Dieses neue Laserstripping dauert weniger als eine Stunde. Es hinterlässt keine Narben und hat eine kurze postoperative Erholungsphase. Bei der EVLT Behandlung wird ein Laserkatheter ultraschallkontrolliert direkt in die defekte Vene eingebracht. Die Laserenergie wird nun über den Lichtleiter in kurzen Pulsen an das Venengewebe abgegeben und die erweiterte Vene damit geschrumpft. Danach wird der Laser-Lichtleiter herausgezogen und ein Verbandstrumpf, der mehrere Tage getragen werden muss, angebracht. Minimalste Beschwerden, wie kleine Blutergüsse können innerhalb von 14 Tagen nach der Behandlung auftreten.
Dieses Verfahren kann bestens mit Ministripping und Schaumverödung kombiniert werden.

Ministripping

Das sogenannte Ministripping ist eine in den letzten Jahren sehr beliebt gewordene minimal invasive Methode zur Entfernung störender Krampfadern. Mit feinen Häkchen wird die Vene aufgesucht und entfernt. Der Vorteil hierbei ist die minimale Schädigung der Haut mit einem anschließend exzellenten kosmetischen Ergebnis.

Schaumverödung – die Alternative

Die Schaumverödung hat eine deutlich besser Erfolgsrate als  flüssiges Verödungsmittel, da es das Blut besser und länger von der Venenwand verdrängen kann.

Durch das Spritzen von wenigen Mililitern des Schaums werden auch dicke und schmerzhafte Krampfadern effektiv behandelt. Wenn keine Operation gewünscht wird oder durchgeführt werden kann (z.B. unter Marcoumar oder Sintrom / Warfarin, Narkoserisiko etc.), ist die Schaumverödung eine echte Alternative.

Das Verödungsmittel wird mit Luft oder Gas geschäumt und dann unter Ultraschallkontrolle in die Vene eingespritzt. Der Schaum schädigt die Venenwand und das behandelte Gefäß wird dadurch ausgeschaltet. Die Venen verhärten sich für eine gewisse Zeit. Sehr gute Wirkung, bei wenig Nebenwirkungen. Ambulant und ohne Anästhesie durchführbar.

Schwitzen: Diagnose

Schwitzen: Diagnose

Vermehrtes Schwitzen oder Schweißausbrüche erfordern meistens keine ärztliche Diagnose, da sie in den meisten Fällen nur kurzfristige Symptome mit einer offensichtlichen Ursache sind. Bleiben die Beschwerden aber langfristig bestehen, sind sie sehr stark oder ist der Grund für das Schwitzen nicht bekannt, sollten sich die Betroffenen ärztliche untersuchen lassen. Dies ist auch wichtig, wenn neben dem starken Schwitzen zusätzlich Schmerzen, zum Beispiel in der Herzgegend, oder andere Beschwerden auftreten.

Da es keinen allgemeingültigen Labor- oder Messwert gibt, mit dessen Hilfe sich herausfinden lässt, ob ein krankhaftes übermäßiges Schwitzen vorliegt, ist zur Diagnose eine ausführliche Befragung durch den Arzt sehr wichtig. Dabei ist zu klären, in welchem Alter die Symptome auftraten und ob das Schwitzen von der Temperatur unabhängig und unvorhersehbar auftritt. Sehr wichtig für die spätere Behandlung ist auch, ob sich die Betroffenen im Alltag durch das Schwitzen beeinträchtigt fühlen.

Mit dem sogenannten Jod-Stärke-Test nach Minor lässt sich der vom Schwitzen oder Schweißausbruch betroffene Bereich farblich abgrenzen. Die pro Zeiteinheit gebildete Schweißmenge ist mithilfe der Gravimetrie bestimmbar. Beide Tests können einen Hinweis darauf geben, ob es sich um die als Hyperhidrose bezeichnete Fehlfunktion handelt (d.h., ob der Körper Schweiß in Mengen bildet, die für eine reine Temperaturregulation nicht notwendig wären):

  • Leichte Hyperhidrose (Grad I): Haut von Achseln, Hand- und Fußflächen ist durch Schwitzen deutlich übermäßig feucht; Schwitzflecke in den Achseln haben einen Durchmesser von 5 bis 10 Zentimetern
  • Mäßig starke Hyperhidrose (Grad II): Auf Haut von Achseln, Hand- und Fußflächen bilden sich Schweißperlen; Schwitzflecke in den Achseln haben einen Durchmesser von 10 bis 20 Zentimetern; an Händen und Füßen ist das Schwitzen auf die Handfläche beziehungsweise Fußsohle begrenzt
  • Starke Hyperhidrose (Grad III): Schweißperlen tropfen von Achseln, Hand- und Fußflächen ab; Schwitzflecke in den Achseln haben einen Durchmesser von mehr als 20 Zentimetern; an Händen und Füßen ist die Schweißbildung nicht auf Innenfläche/Sohle begrenzt, sondern betrifft auch die Seitenränder von Hand und Fuß sowie die Finger- und Zehenrücken

Je nach für das Schwitzen oder die Schweißausbrüche vermuteter Ursache können weitere diagnostische Untersuchungen erfolgen. Dazu gehören eine Blutuntersuchung, eine Ultraschalluntersuchung oder bei Verdacht auf Krebs eine Biopsie beziehungsweise Knochenmarkspunktion.